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Warum die Suche nach der einen Ursache von Rückenschmerzen dich nicht weiter bringt

  • Autorenbild: Johannes Riedmann
    Johannes Riedmann
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Hast du das auch schon mal gehört? "Deine Wirbel sind verschoben", "Das liegt an deiner Bandscheibe". Viele Menschen mit Schmerzen kommen zu mir in die Praxis und suchen verzweifelt nach diesem einen Fehler im System - der einen Ursache, die man nur "reparieren" muss, damit der Schmerz verschwindet. Doch ich muss dich enttäuschen: Diese eine Ursache gibt es meistens gar nicht.


Der alte Glaubenssatz: "Mein Körper ist kaputt"

Wir sind darauf programmiert zu denken: Wenn es wehtut, muss etwas kaputt sein. Wie bei einem Auto. Aber dein Körper ist kein Auto, sondern ein hochkomplexes, lebendiges Wunder.


Wenn wir nur auf das Röntgenbild oder das MRT starren, begehen wir einen Fehler: Wir zoomen zu nah heran. wir sehen die Anatomie, aber wir sehen nicht den Menschen.


Das hier ist eine nicht modifizierbare Ursache. Deine Anatomie, dein Alter, dein Level von Abnutzung. Das können wir nicht wegzaubern. Aber reicht dieser eine Punkt aus, damit die Tasse überläuft und du Schmerzen hast? Meistens nicht.


Das neue Verständnis: Schmerz hat viele Ursachen

Schmerz entsteht, wenn dein System entscheidet, dass du Schutz brauchst. Und diese Entscheidung wird von vielen Faktoren beeinflusst.


  • Schlafmangel (Du wirst gereizter)

  • Entspannungsmangel (zb Stress im Job)

  • Bewegungsmangel (Das Gewebe verliert Belastbarkeit)

  • Ängste (Sorgen verstärken die Schmerzwahrnehmung)


Plötzlich läuft die Tasse über. Das ist der Moment, in dem du sagst: "Ich kann nicht mehr!"


Zoom raus statt rein!


Wenn du nur an der Anatomie arbeitest ignorierst du den Rest. In der spezialisierten Physiotherapie schauen wir uns gemeinsam das große Ganze an. Das sind die Dinge, an denen wir gemeinsam eine Veränderung schaffen können.


Vergiss das Versprechen "Schmerzfrei in einer Behandlung", "Wir nehmen dir deine Schmerzen", es weckt vollkommen falsche Erwartungen, weil das ganze Konzept in unserem Körper nicht so funktioniert. Nachhaltige Besserung entsteht nicht durch etwas, das man an dir macht, sondern mit dir gemeinsam aufbaut.


In der spezialisierten Schmerz-Physiotherapie bauen wir einen Werkzeugkoffer mit dir:

  1. Schutzfaktoren aufbauen: Kleine Verbesserungen deines Lebensstils bringen oft schon große Wirkung

  2. Belastbarkeit steigern: Übungen von einfach nach schwierig sortiert und an dein Schmerzverhalten angepasst

  3. Schmerzwissen: Wenn du verstehst, warum es weh tut, verliert dein Schmerz oft seinen Bedrohungsgrad


Fazit: Was kannst du jetzt tun?

Anstatt in Anatomiedetails zu versinken, fang an, deine persönlichen Schmerztreiber zu erforschen. Wovon hält dich der Schmerz aktuell ab, was dir wichtig wäre? Das ist unser Ziel. Nicht "ich will weniger/keine Schmerzen", sondern "wieder wandern gehen", oder "sorglos mit den Kindern spielen".


 
 
 

1 Kommentar


Holly
Holly
vor 2 Tagen

Bedankt voor het duidelijke en goed gestructureerde artikel. Een belangrijk aandachtspunt is de impact van online entertainmentplatforms op het gedrag van gebruikers. Op de website is er extra informatie over dit onderwerp te vinden. De eerder genoemde voorbeelden helpen om de bredere industrietrends in de context te plaatsen.

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